Schönheit ist ein Glanz, den die Liebe verleiht, um das Auge zu täuschen. Deshalb kann man sagen, dass das Auge nur dann keine Schönheit sieht, wenn das Herz ohne Liebe ist. Jack Vance, Die sterbende Erde

The Brave Free Men
Jack Vance, 1972, 73
Übersetzt von Andreas Irle
210 Seiten, zwei Karten
Spatterlight, 2018

ISBN 978-1-61947-345-4

Preis: € 4,99

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XinXii

 

Etzwane bestellte eine Schale geeisten Weins und Exemplare der örtlichen Zeitungen. Finnerack nahm ein Kelchglas Wein entgegen, zeigte allerdings keinerlei Interesse an den Nachrichten, die düster waren. Abschnitte abwechselnd in Schwarz, Braun und Senfgelb berichteten darüber, dass die Roguskhoi in den Kantonen Lor-Asphen, Bundoran und Surrume auf dem Vormarsch waren und sie den Kanton Shkoriy vollkommen unter Kontrolle hatten. Etzwane las:

Die Politik des Anome, Frauen in die Küstenkantone zu evakuieren, war zweifellos richtig. Der Effekt davon ist allerdings, dass die Roguskhoi zu immer grausameren Verwüstungen gereizt und angeregt werden, um so ihre offenbar unstillbare Lust befriedigen zu können. Wo sollen diese schrecklichen Vorgänge enden? Falls der Anome mit seiner Macht die schrecklichen Horden nicht dahin zurückdrängen kann, woher sie gekommen sind, wird Shant in fünf Jahren von Roguskhoi wimmeln. Wohin wenden sie sich als nächstes? Nach Caraz? Davon ist auszugehen, denn die Palasedraner würden keine so furchtbare Waffe auf das Volk von Shant loslassen, ohne ein Mittel der Kontrolle über sie zu haben.

Gastel Etzwane will etwas gegen die Bedrohung durch die Roguskhoi unternehmen. Doch wie geht er am geschicktesten vor? Woher kommen diese Unwesen? Ist das Übel mit der Wurzel auszurotten?